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		<title>Integrationsprojekt</title>
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		<description>Aktuelle aus dem Integrationsprojekt des Planerladen e.V., Dortmund</description>
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			<title>Integrationsprojekt</title>
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			<description>Aktuelle aus dem Integrationsprojekt des Planerladen e.V., Dortmund</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 28 Apr 2026 16:10:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ankommen. Wohnen. Teilhaben. - Planerladen beteiligt sich am Workshop der Stadt Dortmund</title>
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			<description>Wie gelingt der Zugang zum Wohnungsmarkt für Menschen mit besonderen Bedarfen, insbesondere für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben dem fachlichen Austausch zur aktuellen Situation auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt stand vor allem der lösungsorientierte Austausch im Mittelpunkt. In einer Ideenwerkstatt entwickelten die Teilnehmenden Ansätze, wie die Wohnraumvermittlung für die Zielgruppe verbessert werden kann. Festzuhalten sind bereits die durchweg positive Resonanz auf die Veranstaltung sowie die Notwendigkeit einer weiteren Vernetzung der anwesenden Akteure. Vereinbart wurde auch eine stärkere kooperative Beteiligung der lokalen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften.
Dustin Siebert von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Planerladens&nbsp;moderierte einen der Thementische zum Thema Wohnungssuche und Besichtigung&quot; und diskutierte dort mit den Teilnehmenden darüber, wie individuelle Potenziale der (Neu-)Zugewanderten genutzt und wie pädagogische Begleitung und Unterstützung im Prozess angeboten werden können sowie&nbsp;welche Formate sich die Berater*innen in Zukunft für die Unterstützung&nbsp;der Neuzugewanderten&nbsp;bei der Wohnungssuche und Besichtigung wünschen.<br /><br />Der Workshop wurde Kofinanziert von der Europäischen Union.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:10:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Rückblick auf die Housing Action Days 2026 in Dortmund</title>
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			<description>Der Housing Action Day ist ein von sozialen Organisationen und Initiativen europaweiter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während in den letzten Jahren als Standort für die gemeinsame Kundgebung und Aktionen der Platz vor der St. Joseph-Kirche auf der Münsterstraße gewählt wurde, reagierte das Dortmunder Aktionsbündnis dieses Jahr auf eine aktuelle und besorgniserregende Entwicklung auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt und verlegte seinen angestammten Kundgebungsort raus aus der Nordstadt und rein ins Viertel rund um die Chemnitzer Straße. Hier kündigte der Volkswohlbund im Sommer 2025 seinen Mieter*innen der Häuser 4 bis 14, da sich seiner Aussage nach eine Sanierung der Häuser finanziell nicht lohnen würde, weswegen ein Abriss und Neubau notwendig sei. Auf diese Art würden 36 Haushalte, welche teilweise seit Jahrzehnten in ihren Wohnungen lebten ihr Heim verlieren, sowie aus ihrer Nachbarschaft verdrängt und dem angespannten Dortmunder Wohnungsmarkt ausgeliefert werden.
Am 21. März veranstaltete das Dortmunder Aktionsbündnis, zu welchem neben dem Planerladen und dessen Jugendforum Nordstadt noch der Mieterverein Dortmund und Umgebung, GrünBau, Caritas, Labor Ankommen e.V., DGB, Sozialforum Dortmund, Solidaritätsnetz Dortmund, Bodo e.V., Genossenschaft von unten sowie der Initiative post.abriss zählen gemeinsam eine Kundgebung mit verschiedenen Reden und Aktionen. Dieser Tag sollte zudem den verbliebenen Bewohner*innen der Chemnitzer Straße Kraft geben, um durchzuhalten und gegen die aus Sicht des Dortmunder Mieterbundes rechtlich zweifelhafte Kündigung weiter anzukämpfen.
Der Planerladen und sein Jugendforum Nordstadt beteiligten sich mit der Aktion &#8222;Tür der Lebensrealitäten&#8220; am Tag. Interessierte Passant*innen erhielten Mieter*innenselbstauskünfte, mit welchen sie in die Rolle von Personengruppen schlüpfen durfte, die es auf dem Wohnungsmarkt aufgrund von verschiedenen Diskriminierungsformen wie von Rassismus, des Altersdiskriminerung und Diskrinminerung aufgrund des sozialen Status besonders schwer haben. Auf Grundlage dieser Steckbriefe wurden die Passant*innen aufgefordert einzuschätzen, wie einfach oder schwer sie es wohl haben, eine Wohnung zu finden. Viele zeigten sich geschockt darüber, wie stark unveränderliche Personenmerkmale den Weg in die eigene Wohnung erschweren können. Dies zeigte zuletzt die Studie &#8222;Gewohnt ungleich: Rassismus und Wohnverhältnisse&#8220; des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors.
Das Moses-Mendelssohn-Institut hat zudem zuletzt untersucht, wie sich die Preise für WGs entwickelt haben: in Dortmund müssen junge Menschen, die einen neuen Lebensabschnitt als Auszubildende oder Studierende beginnen mittlerweile durchschnittlich 425 Euro Miete zahlen, während dies 2021/22 noch 330 ¤ waren. Sie können sich die hinter der &#8222;Tür der Lebensrealitäten&#8220; als Grundriss aufgemalte Wohnung, die kurz vor dem Aktionstag auf einem Immobilienportal für den Dortmunder Süden angeboten wurde mit ziemlicher Sicherheit nicht leisten. Als Zielgruppe dieser Wohnungsanzeige nannte das Unternehmen jedoch ohnehin einen fünf-Personen-Haushalt, der Transferleistungen empfängt. Mit einer Kaltmiete, die nur knapp unter der &#8222;Kosten der Unterkunft&#8220;-Grenze in Dortmund liegt bedient das Wohnungsangebot somit ein anderes Wohnungsmarktsegment.
&nbsp;Trotz eisiger Kälte verweilten Passant*innen und Besucher*innen länger an den verschiedenen Aktionsständen, kamen mit den Initiativen ins Gespräch, &nbsp;sprachen den Bewohner*innen der Chemnitzer Straße Mut zu und diskutierten darüber, wie eine gerechte Wohnungspolitik aussehen kann.
Am folgenden Dienstag, 24. März setzten sich die Diskussionen auf der von Alex Völkel moderierten Podiumsdiskussion fort. Markus Roeser vom Mieterverein Dortmund, Anja Laubrock als Leiterin vom Amt für Wohnen Dortmund und Sarah Matthes des Spar- und Bauvereins Dortmund sprachen über aktuelle Entwicklungen auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt und wie sie diese bewerten, ob und wo es in Dortmund Gentrifizierungsprozesse gibt, welchen Personengruppen der Zugang zum Wohnungsmarkt schwerer gemacht wird als anderen und was für eine zukünftige Entwicklung sie für den Wohnungsmarkt in Dortmund erwarten.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Housing Action Days 2026</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1487&#38;cHash=ce75ef8436c54a51d2d58e9ff1d118bf</link>
			<description>Mieter:innen, Initiativen und Organisationen kämpfen europaweit gegen steigende Mieten und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">Obwohl Mieter:innen in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gut geschützt sind, sorgen steigende Kosten, fehlender Schutz und Diskriminierung auch bei uns für Verunsicherung, schlechte Wohnverhältnisse und vermeidbare Wohnungsverluste.</span></p>
<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">In Dortmund findet hierzu am <b>21.03.2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Kundgebung in der Chemnitzer Straße (Ecke Hakenstraße, Hausnummer 8-12)</b> statt. Dort droht konkret Mieterinnen und Mietern der Verlust von Wohnungen durch Abriss. Wir zeigen uns solidarisch mit den Betroffenen vor Ort und möchten aufmerksam machen auf die Probleme, die Mieterinnen und Mieter in Dortmund haben. Die beteiligten Organisationen stellen im Rahmen des Aktionstags ihre Informations- und Hilfsangebote vor, bieten kreative Aktionen an und sind direkt ansprechbar.</span></p>
<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">Wir laden Betroffene ein vorbeizuschauen und auch auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Um 14 Uhr wird es eine zentrale Kundgebung geben.</span></p>
<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">Am <b>24.03.2026 findet zudem um 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion im Heimathafen (Speicherstraße 15)</b> statt. Mit Vertreterinnen aus Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft möchten wir über die Entwicklung des Dortmunder Wohnungsmarktes und Handlungsmöglichkeiten die Situation zu verbessern sprechen. Der Eintritt ist frei. </span></p>
<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">Die Dortmunder Housing Action Days werden von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen organisiert. Dieses besteht aus dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., Planerladen, Jugendforum Nordstadt, GrünBau, Caritas Dortmund, Labor Ankommen, DGB, Train of Hope, Sozialforum Dortmund, Genossenschaft von unten, Solidaritätsnetz Dortmund, Bodo e.V.</span></p>
<p style="margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom: 12.0pt; margin-left:0cm; line-height:normal"><i><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:black">Gefördert wird die Teilnahme über das Jugendforum Dortmund.</span></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedenken heißt erinnern. Erinnern heißt handeln: Kundgebung zum Jahrestag des Anschlags in Hanau am 19. Februar</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1482&#38;cHash=2a5600351f66753d8120dd5c8f92700b</link>
			<description>Am 19.02.2026 jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum sechsten Mal. Neun Menschen wurden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir fordern:
-&nbsp;Erinnerung
- Gerechtigkeit
- Aufklärung
Neben Redebeiträgen von Vertreter*innen der Veranstalter wird die Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum sprechen.
Sie möchten auf der Kundgebung auch etwas sagen? Dann schreiben Sie eine Mail an didf.dortmund@aol.de
<br />&#128367; Kundgebung &amp; Gedenken<br />&#128205; Platz der Deutschen Einheit, Hauptbahnhof Südausgang, Dortmund<br />&#128341; 19.02.2026 | 18:00 Uhr
Hanau war kein Einzelfall. Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. Kommen Sie vorbei!

<i>Die Kooperationsveranstaltung von Bezent e.V., VMDO, Antifa170</i><i> und Planerladen&nbsp;findet im Rahmen der Projekte Jugendforum Nordstadt und der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit statt.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 11:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KulturellLeben: &#8222;Protokolle der Sprachlosigkeit&#8220;</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1481&#38;cHash=84d838161f935d7d1552e754a4cb31fd</link>
			<description>Was bedeutet der Mord an Mehmet Kuba&#351;&#305;k am 4. April 2006 für Dortmund &#8211; und für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Stück erzählt von der Familie Kuba&#351;&#305;k &#8211; von der Zeit nach dem Tod von Mehmet Kuba&#351;&#305;k bis zur Enttarnung des NSU im Jahr 2011. Zugleich kommen Frauen zu Wort, die aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen sind. Aus Theater, Bewegung und Interviewpassagen entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie rechte Gewalt wirkt und welche Folgen sie für Betroffene und die Gesellschaft hat.
Auf der Bühne stehen Jasmina Musi&#263; und Wenja Imlau-Wilke. Im Anschluss ist ein Nachgespräch geplant, moderiert von Zeynep Kartal. Die Inszenierung verantworten Jasmina Musi&#263; und das HER.Story Kollektiv.
<b>Datum</b>:&nbsp;Donnerstag, 12. Februar 2026<br /><b>Uhrzeit</b>: Beginn um 19 Uhr, Einla ab 18:30 Uhr<br /><b>Ort</b>: Keuning.haus 
Der Eintritt ist frei.

Veranstaltende sind das HER.Story Kollektiv, das Keuning.haus, das Multikulturelle Forum und der Planerladen &#8211; mit besonderem Dank an Familie Kuba&#351;&#305;k.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der vom MKJFGFI NRW geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit statt.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 14:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diskriminierungsschutz auf dem Wohnungsmarkt durch Bundesgerichtshof gestärkt &#8211; Planerladen und Mieterverein begrüßen Urteil </title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1480&#38;cHash=451fe090605acfa745a99cb0655972cb</link>
			<description>Der Bundesgerichtshof sprach einer Wohnungssuchenden eine Entschädigung zu, die aufgrund ihres...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im konkreten Fall bewarb sich eine Frau mit pakistanisch klingendem Namen auf eine Wohnung und erhielt eine Absage. Um ihren Verdacht, dass sie aufgrund ihres Namens diskriminiert wurde zu überprüfen, führte sie mehrere Testings durch. Sie bewarb sich mehrfach sowohl mit verschiedenen ebenfalls pakistanisch klingenden Namen sowie den Namen &#8222;Schneider&#8220;, &#8222;Schmidt&#8220; und &#8222;Spieß&#8220;, während sie die Angaben zum Einkommen, Haushaltsgröße und der Berufstätigkeit identisch beließ. Wenig überraschend für von Diskriminierung Betroffene sowie Beratungsstellen wie die der Planerladen gGmbH und dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. erhielten Schneider, Schmidt und Spieß Zusagen, während alle weiteren Besichtigungsanfragen vom Maklerbüro abgelehnt wurden.
Die durch die Testings erlangten Indizien deuteten darauf hin, dass die Betroffene aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert wurde. Nun würde sich nach dem AGG die Beweislast verschieben: Der Beklagte müsste nachweisen, dass keine Diskriminierung vorlag. Umstritten war jedoch, ob das AGG überhaupt greift, da die Diskriminierung von dem beauftragten Maklerbüro ausging und nicht vom Vermietenden, mit welchem schlussendlich ein Vertragsverhältnis bestehen würde.
<b>Hausverwaltungen können als Passivlegitimierte für Diskriminierung haftbar gemacht werden</b>
Die Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit der Planerladen gGmbH kennt solche Fälle: &#8222;V<i>or vier Jahren haben wir zum Beispiel eine Person bei einer Klage in einem ganz ähnlichen Fall begleitet: Der Wohnungssuchende erhielt, nachdem er zuerst telefonisch mit einer Mitarbeiterin der Hausverwaltung gesprochen hatte, auf seine Anfrage per E-Mail keine Einladung zu einem Besichtigungstermin. Sein Verdacht auf rassistische Diskriminierung bestätigte sich nach einem eigenen sowie einem weiteren, von uns durchgeführten Testing</i>&#8220;, berichtet Regina Hermanns, Mitarbeiterin der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit der Planerladen gGmbH. 
Bereits damals erkannte das Amtsgericht entgegen der früheren Rechtsprechung die sogenannte Passivlegitimation der Hausverwaltung an. Das bedeutet, dass von Vermietenden Beauftragte wie Maklerbüros oder Hausverwaltungen für diskriminierendes Verhalten verantwortlich gemacht werden können, auch wenn sie selbst nicht Vertragspartner des Mietverhältnisses sind. Da sich die Diskriminierung in einem sehr frühen Stadium des Anmietungsprozesses ereignete, in dem der*die Eigentümer*in noch gar nicht im Spiel gewesen ist, hat die Hausverwaltung die Vermietung im Wesentlichen beeinflusst, indem sie die Vermittlung vorgenommen hat. Auch die Ergebnisse der Testingverfahren wurden als Indizien dafür als ausreichend eingestuft, um eine Benachteiligung durch die Hausverwaltung nahezulegen.
<b>Mehr Rechtssicherheit, doch weiterhin Reformbedarf</b>
Dass diese Einschätzung nun im aktuell behandelten Fall vom BGH bestätigt wurde, gibt Anlaufstellen wie dem Mieterverein Dortmund oder dem Planerladen mehr Rechtssicherheit in der Beratungsarbeit, indem es Testings als Nachweis der Diskriminierung anerkennt und den Diskriminierungsschutz Betroffener durch das AGG stärkt. Doch trotz dieses wegweisenden Urteils besteht weiterhin Handlungsbedarf, da das AGG im Bereich Wohnen zu lückenhaft ist und dringend reformiert werden muss.
&#8222;<i>Eine Wohnung ist existenziell für die eigene Lebensgestaltung und gesellschaftliche Teilhabe. Umso wichtiger, dass der BGH diejenigen stärkt, denen der Zugang hierzu aufgrund von Diskriminierung verschlossen bleibt</i>&#8220;, sagt Markus Roeser, Wohnungspolitischer Sprecher des Mieterverein Dortmund.

<i>Der Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. berät seine Mitglieder bei Fragen und Problemen zum Mietrecht.</i>
<i>Die vom MKJFGFI NRW geförderte Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit der Planerladen gGmbH berät Betroffene bei rassistischer Diskriminierung im Bereich Wohnen. Hierzu zählen Rassismuserfahrungen bei der Wohnungssuche, mit der Nachbar*innenschaft oder mit Vermietenden.</i>

<link https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/aktuelle-stunde-clip-aktuelle-stunde--29-01-2026-100.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Zu</link><link https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/aktuelle-stunde-clip-aktuelle-stunde--29-01-2026-100.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">m&nbsp;</link><link https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/aktuelle-stunde-clip-aktuelle-stunde--29-01-2026-100.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Beitrag</link> in der Aktuellen Stunde des&nbsp;WDR v. 29.01.2026 (ab Min 30:58) - verfügbar bis 29.01.2028<br /><link https://www1.wdr.de/nachrichten/rassismus-diskriminierung-wohnungssuche-bgh-100.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Zu einem weiteren Beitrag</link> vom WDR v. 29.01.2026 - verfügbar bis 29.01.2028]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 14:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kundgebung zum Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terrors in Sydney</title>
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			<description>Gemeinsam mit dem Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund rufen wir heute (15.12.25)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 14. Dezember, dem ersten Abend des jüdischen Festes Chanukka, kam es in Sydney zu einem grausamen antisemitischen Terroranschlag. Während tausende Menschen am Bondi Beach &#8222;Chanukka by the Sea&#8220; feierten, eröffneten bewaffnete Täter das Feuer auf die Feiernden. 15 Menschen wurden getötet, viele weitere verletzt. Zusätzlich sollen mehrere Sprengkörper rund um den Tatort platziert worden sein.
Dieser Anschlag ist kein Einzelfall. Er steht exemplarisch für die globale Eskalation antisemitischer Gewalt seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Jüdisches Leben wird weltweit erneut zur Zielscheibe &#8211; auf offener Straße, an Synagogen, in Schulen und an jüdischen Feiertagen. Antisemitische Hetze bleibt nicht bei Worten stehen, sondern mündet immer wieder in tödliche Gewalt.
Der Anschlag in Sydney richtet sich nicht nur gegen die Betroffenen vor Ort. Er sendet eine Botschaft an Jüdinnen und Juden weltweit: dass sie nirgends sicher sein sollen. Diese Botschaft weist auf den Vernichtungscharakter des Antisemitismus hin &#8211; dem wir entschieden entgegentreten.
<b>Solidaritätskundgebung</b><br /> Montag, 15.12.2025 um 18:00 Uhr<br /> Platz der Alten Synagoge Dortmund (vor dem Opernhaus)
Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen antisemitischer Gewalt &#8211; in Sydney und überall. Antisemitismus benennen wir klar und unmissverständlich, egal von wem er ausgeht. Jüdisches Leben muss überall sicher sein.
Im Gedenken an die Opfer und Überlebenden des antisemitischen Terrors in Sydney.<br /> Gegen jeden Antisemitismus.<br /> <b>Chag Chanukka sameach.</b>

Das <link https://gegen-antisemitismus-do.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund</link> ist ein Zusammenschluss von über 25 zivilgesellschaftlichen Organisationen und städtischen Institutionen, der sich 2018 gegründet hat. Ziel des Netzwerks ist es seither, sich zu vernetzen, um gemeinsam gegen Antisemitismus in Dortmund vorzugehen und Maßnahmen zur Prävention zu entwickeln. 
<i>Der Planerladen nimmt im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit an dem Netzwerk teil.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 15:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kulturell leben: &quot;Deutsch genug?&#8220; &#8211; Ira Peter stellt ihr Buch im Keuning.haus am 2.12. vor</title>
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			<description>Das Multikulturelle Forum e. V., das Keuning.haus und der Planerladen laden in der Reihe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Journalistin Ira Peter stellt ihr Buch &#8222;Deutsch genug?&#8220; vor und nimmt das Publikum mit auf eine Spurensuche zu Identität, Migration und Missverständnissen über Russlanddeutsche.
Ein Blick hinter Klischees und Zuschreibungen
Oft kursieren über die 2,5 Millionen (Spät-)Aussiedler*innen in Deutschland stereotype Bilder: Russlanddeutsche seien rechtsaffin, würden nur Russisch sprechen und hätten eine besondere Nähe zu Putin. Doch wie viel Wahrheit steckt dahinter? In ihrem Buch räumt Ira Peter mit populären Missverständnissen auf und stellt die vielschichtigen historischen Erfahrungen dieser Gruppe in den Mittelpunkt &#8211; geprägt von Diktatur, Deportation, Identitätsverlust und Integrationserfahrungen.
Über die Autorin
Ira Peter wurde 1983 in der damaligen Sowjetrepublik Kasachstan geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sie arbeitet als freie Journalistin u. a. für ZEIT Online, FAZ, Frankfurter Rundschau und SWR. Seit 2017 setzt sie sich öffentlich für die Sichtbarkeit russlanddeutscher Themen ein &#8211; unter anderem im vielfach ausgezeichneten Podcast Steppenkinder. &#8222;Deutsch genug?&#8220; ist ihr erstes Buch.
<b>Datum:&nbsp;</b>Dienstag, 2. Dezember<b>&nbsp;</b>2025<b><br />Uhrzeit:&nbsp;</b>um 19 Uhr&nbsp;<br /><b>Ort:</b> Keuning.haus<br /><b>Moderation: </b>Aida Demirovi&#263;-Krebs
Der Eintritt ist frei.

<i>Kulturell Leben ist e</i><i>ine Veranstaltungsreihe</i><i> von Multikulturellem Forum e. V., Keuning.haus und Planerladen. Die Veranstatung findet im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für An</i><i>tidiskriminierungsarbeit des Planerladen statt.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 16:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>41. Bürgerforum Nord trifft Süd: Wie Nachbarschaften gestaltet werden und gegen Einsamkeit wirken können</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1445&#38;cHash=ca049cb02c7ec44950f2df04e6c6fdb8</link>
			<description>Unter dem Motto &#8222;Zusammen machbar &#8211; Nachbarschaft gestalten&#8220; stand das 41....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Die Stadt Dortmund führte zwischen September 2024 und Mai 2025 eine Befragung zum Thema &#8222;Nachbarschaft und Zusammenleben&#8220; durch. Susann Feustel und Sabrina Janz präsentierten dem Publikum erste Einblicke in die Umfrageergebnisse. Insbesondere Sport- und Kulturangebote, Tauschbörsen und Nachbarschaftsfeste wünschen sich die Befragten. Überraschend deutlich ist zudem der Wunsch nach einem Schwarzen Brett in der Nachbarschaft, welcher sowohl als Infofläche über Veranstaltungen und Nachbarschaftshilfe, als auch als Ort spontaner Begegnungen dienen kann. Ein zum Thema Nachbarschaft passender Aspekt ist das der Einsamkeit: die Studie zeigte, dass jede*r zehnte Dortmunder*in sich einsam fühlt und noch immer jede*r vierte moderate Einsamkeit empfindet.</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Die NachbarBude des SKM Dortmund ist ein ursprünglich als Bauwagen genutzter Anlaufpunkt für die Nachbarschaft auf dem Platz vor der St. Joseph-Kirche in der Münsterstraße. Sie ist ein lebendiges schwarzes Brett mit Aushängen und ein Begegnungsort, denn hier trifft sich die Nachbarschaft, um sich auszutauschen oder nach Hilfe im Haushalt und Alltag zu fragen. Manfred &#8222;Manni&#8220; Solbach berichtete von seinem ehrenamtlichen Einsatz als Budenfreund. Entrümpelungen und kleinere Reparaturen führe er nicht nur im Münsterstraßenviertel selbst, sondern in ganz Dortmund durch, denn die NachbarBude hat sich zu einem Ort entwickelt, der über die Nordstadt hinaus bekannt und beliebt ist. Eine weitere Budenfreundin ist Blanche Kipo Agoumé, die zwar nicht in der Nordstadt wohnt, aber regelmäßig zu Gast ist. Sie schilderte, wie ihr die NachbarBude und das ehrenamtliche Engagement als Budenfreundin beim Ankommen in Dortmund geholfen hat. Projektkoordinatorin Silvia Koslowski und Ehrenamtskoordinatorin Johanna Ufkes bestätigten die Bedeutung der NachbarBude und wiesen auf zwei kommende Termine hin: am 03.12. findet ein gemeinsames Weihnachtskartenbasteln statt und am 17.12. tritt ein interkultureller Chor an der NachbarBude auf.</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Kurd Azad vom Verein </span><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">hêlîn e.V. stellte den Nachbarschaftsgarten bostan vor, der im Klinikviertel ein Beispiel für gelebte Nachbarschaft ist. Bostan steht auf einer vom Städtischen Klinikum Dortmund zur Verfügung gestellten Fläche. Bis vor ein paar Jahren war diese ungenutzt, doch heute steht sie der Nachbarschaft nicht nur als urbaner Garten, sondern vor allem als Treffpunkt und Austauschort zur Verfügung. Neben Gärtnern fanden bereits Grillabende und ein Konzert, das in Kooperation mit dem Stadttheater Dortmund durchgeführt wurde, im bostan statt. Um im Winter nicht einzuschlafen, kam bei den zehn Haushalten, die aktuell den Nachbarschaftsgarten führen die, Idee rotierender Hausbesuche auf. Auf diese Art kann die Gruppe zusammenbleiben und Nachbarschaft weiterleben.</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Astrid Petermeier ist die Vorsitzende des Taranta Babu, nachdem Hasan &#350;ahin, der Gründer und das Gesicht des Buchladens, Cafés und Kulturhauses, im Dezember letzten Jahres überraschend verstarb. Das Taranta Babu soll weiterhin ein Kulturort, aktiver und wiederbelebter Buchladen und politischer Treffpunkt bleiben. Ein Klinikviertel ohne Taranta Babu kann sich Astrid Petermeier nicht vorstellen, denn &#8222;dieser Ort gehört hierhin&#8220;.&nbsp; </span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Zum Abschluss diskutierten die Gäste darüber, ob Digitalisierung Einsamkeit fördert oder dieser entgegenwirkt sowie Auswirkungen der Digitalisierung auf Nachbarschaften. Bedeutend ist aber weiterhin, so waren sich alle einig, der persönliche Austausch.</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph; text-autospace: none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">Der Planerladen dankt allen Gästen für ihr Kommen und ihre Beteiligung sowie insbesondere dem Taranta Babu für die herzliche Gastfreundschaft.</span></p>
<p style="text-align:justify; text-justify:inter-ideograph; text-autospace:none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>---</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>Hintergrund:</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>Das &#8222;Bürgerforum Nord trifft Süd&#8220; ist eine Veranstaltungsreihe der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit der Planerladen gGmbH in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft und mit freundlicher Unterstützung von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KulturellLeben: Buchvorstellung &quot;Alles auf Anfang&quot; - Zusammenhalten und Weitermachen!</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1484&#38;cHash=f59ef57bcf21e0f2f65f275d2ece398d</link>
			<description>Zusammenhalten, obwohl der Rahmen hier und da bröckelt. Im Gespräch bleiben, auch wenn es an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Moderatorin Aida Demirovic-Krebs führte durch einen eindrucksvollen Abend, an dem rund 130 Menschen tiefgründige Einblicke in das Buch bekamen &#8211; u.a. zu &#8222;gescheiterter Erinnerungskultur&#8220;, gesellschaftlichem Rechtsruck und den Herausforderungen der Zusammenarbeit unterschiedlicher (postmigrantischer) Communities bei vornaschreitender Polarisierung und Spaltung.</div>
<div>Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker lasen ausgewählte Passagen aus ihrem Buch vor und näherten sich den Themen aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit einer Kombination von analytischer Schärfe, emotionaler Tiefe, Humor, Trauer und Widerstand wurde auf dem Podium die Dringlichkeit vermittelt, die Erinnerungskultur neu zu denken und zu leben. Und weiterzumachen!</div>
<div>Die Veranstaltung wurde in Gebärdensprache gedolmetscht &#8211; für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe. Zum Abschluss nahmen sich die Autor*innen am Büchertisch Zeit, um zahlreiche Bücher zu signieren und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.</div>
<div><i>Kulturell leben ist eine Veranstaltungsreihe von Keuning.haus, Multikulturellem Forum und Planerladen. Diese Ausgabe fand im Rahmen der MKJFGFI-geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Planerladens sowie des Projekts &#8222;Fair-stehen. Fair-ändern. Fair-bünden: Impulse für Dialog und gesellschaftliches Zusammenleben&#8220; statt, das im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.</i></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 12:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>41. Bürgerforum Nord trifft Süd: &quot;Zusammen machbar &#8211; Nachbarschaft gestalten&quot;</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1438&#38;cHash=e0f09532408e76c7d0e272551b7604a4</link>
			<description>Zum 41. Mal findet am Mittwoch, dem 19. November 2025, um 18:30 Uhr unser gemeinsam mit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Vielfalt gehört zur Urbanität, wie auch die Anonymität. Dortmund ist seit jeher eine multikulturelle Stadt, in der unterschiedliche Kulturen, Herkünfte und Lebensstile aufeinandertreffen. Doch wo begegnet man sich, wo lernt man sich kennen? In allen Vierteln der Stadt gibt es Orte oder Anlässe, die sich an die Menschen vor Ort richten.&nbsp;Nachbarschaft&nbsp;ist kein Schicksal, aber auch kein Selbstläufer: Man muss sie gestalten! Wie genau, das wollen wir mit unseren Gästen erörtern.
An diesem Abend werden zudem die Ergebnisse der Umfrage &#8222;Nachbarschaft zählt &#8211; Deine Meinung auch&#8220; der Stadt Dortmund (September 2024-März 2025) vorgestellt. Diese geben einen Einblick in das Themenfeld &#8222;Nachbarschaft und Zusammenleben&#8220;. Die anschließende Diskussion mit unseren Podiumsgästen und der informelle Ausklang am beliebten, veganen Büfett laden dazu ein, sich untereinander und mit anderen Besucher*innen der Veranstaltung über aktuelle Herausforderungen und Ziele auszutauschen.
Nähere Informationen und Einzelheiten zur Veranstaltung sowie natürlich über die eingeladenen Podiumsgäste folgen. 
<b>Veranstaltungsort</b> dieses Bürgerforums ist das <b>Kulturhaus des Taranta Babu</b>, <b>Humboldtstraße 44</b> im Klinikviertel Dortmund.
Ausführliche Berichte des seit vierzehn Jahren statt­findenden Bürgerforums finden Sie unter: <link http://www.planerladen.de/buergerforum.html>www.planerladen.de/buergerforum.html</link>
<i>Diese von der Planerladen gGmbH und der Auslandsgesellschaft.de ausgerichtete Veranstaltung wird unterstützt von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund und vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 09:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktion &quot;Ohne uns geht es nicht, weil...&quot;</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1434&#38;cHash=acea42f03f1fd80f7eea57e55f885c9d</link>
			<description>&quot;... wir Menschen helfen, die Opfer von Diskriminierung geworden sind, und wir für stärkere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Ohne uns geht es nicht!&#8220;, sagen zahlreiche Initiativen und Organisationen, die bundesweit Migrant*innen und Geflüchtete beim Ankommen unterstützen. 
Die Rolle dieser Strukturen im Rahmen der Asylverfahrensberatung (AVB), der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und der Psychosozialen Zentren (PSZ) ist unverzichtbar &#8211; und trotzdem ist ihre Existenz ständig gefährdet. Viele von ihnen sind unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes organisiert.
 Gemeinsam fordern wir: Ankommen erleichtern! Integration fördern! Bundesprogramme Flucht und Migration dauerhaft sichern!

<link https://www.instagram.com/reel/DPTiemCEePh/?igsh=ODdqYmdwdHkxbXFw - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt;&nbsp;</link><link https://www.instagram.com/reel/DPTiemCEePh/?igsh=ODdqYmdwdHkxbXFw - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Link</link> zum Video auf Instagram&nbsp;

<i>Der Paritätische Gesamtverband hatte seine Mitgliedsorganisationen zum Mitmachen bei der Aktion&nbsp;aufgerufen: In dem Video sollen verschiedene Stimmen aus den Organisationen zusammenkommen und aufzeigen, warum Soziale Arbeit für und mit Schutzsuchenden und Migrant*innen aber auch für die Gesamtgesellschaft und den Zusammenhalt so wichtig ist - und daher&nbsp;nachhaltig abgesichert werden muss.&nbsp;</i>
Die Planerladen gGmbH beteiligte sich&nbsp;im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit daran.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 14:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KulturellLeben: Alles auf Anfang von Hadija Haruna-Oelker und Max Czollek am 14. Oktober im DKH</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1483&#38;cHash=a7e0c9a0c71003212be2d35a85839292</link>
			<description>&#8222;Alles auf Anfang&#8220; ist der Titel eines gemeinsamen Buchs von Hadija Haruna-Oelker und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutschland versteht sich als Erinnerungs- und Aufarbeitungsweltmeister. Aber wie kommt es dann, dass Rechtspopulist*innen Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und &#8222;Nie wieder ist jetzt&#8220; zu einer Phrase verkommt? Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker meinen, dass das auch an einer gescheiterten deutschen Erinnerungskultur liegt. Gemeinsam denken sie über eine neue Praxis nach, die die Gegenwart so einrichtet, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt.
Ihre scharfsinnige und streitbare Analyse zum gesellschaftlichen Rechtsruck ist ein Buch voller Witz, Trauer, Widerstand und mit der Energie, alles auf Anfang zu setzen.
Die Moderation übernimmt Aida Demirovi&#263;-Krebs. Es sind Gebärdendolmetscher*innen vor Ort.
<b>Datum</b>: Dienstag, 14. Oktober 2025<br /><b>Uhrzeit</b>: 19.00 Uhr<br /><b>Ort</b>: Keuning.haus<br />Der Eintritt ist frei.
<i>&#8222;Kulturell leben&#8220; ist eine Veranstaltungsreihe des Multikulturellen Forum e. V., des Keuning.haus und des Planerladen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der MKJFGFI-geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit statt.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 10:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interkulturelle Woche: Aktion macht Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt erlebbar</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1436&#38;cHash=3acf140fd09e053d10a716f8df4d55c0</link>
			<description>Die gleiche Tür, doch verschiedene Lebensrealitäten. Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dies zeigt der aktuelle Jahresbericht des Netzwerks für Antidiskriminierungsarbeit der Freien Wohlfahrtspflege ada.nrw: 14 Prozent der gemeldeten Fälle fielen in den Lebensbereich Wohnen! Betroffenen wird die Teilhabe an unserer Gesellschaft und der Zugang zu einem Menschenrecht &#8211; dem Recht auf Wohnen - erschwert.
Die Interkulturelle Woche steht für eine offene, solidarische Gesellschaft, ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Dies kann nur gelingen, wenn alle Menschen die gleichen Chancen und Rechte haben, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt abgebaut und Türen geöffnet werden.&nbsp;
<link https://www.instagram.com/reel/DPDr8QOCcgZ/?igsh=MTAxdmw4OTdpbXdtZQ%3D%3D - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Zum Video der Aktion</link>

<i>Dieses Video entstand im Rahmen des vom MKJFGFI geförderten Projektes flügge (Neueinwanderung) und des Projektes INKLUDO 2.0 - Inklusion von Drittstaatsangehörigen, kofinanziert von der Europäischen Union.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IA-Aktionstag in Dortmundzur Zukunft der Integrationsagenturen in NRW</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1435&#38;cHash=5feb959b617dd1c12057a7f17b445731</link>
			<description>Die fünf Dortmunder Integrationsagenturen und die drei Beratungsstellen für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche fanden sich Mitarbeitende der beteiligten Träger*innen für eine gemeinsame Infoveranstaltung a Reinoldikirchplatz zusammen. In Kooperation informierten sie über die Arbeit der Integrationsagenturen und der Beratungsstellen. Auch die AWO-Bank gegen Rassismus fand ihren Platz am Infostand. Erneut konnten Dortmunder Bürger*innen Platz nehmen und Fragen zu Migration und Integration stellen. 
<b>Kurzinterviews mit Dortmunder&nbsp;Landtagsabgeordneten zur&nbsp;Zukunft der Integrationsagenturen in NRW</b>
Anlässlich des Aktionstags wurden Kurzinterviews mit politischen Vertreter*innen geführt. Die Fragen zur Zukunft der Integrationsagenturen in NRW haben Mitglieder des Landtags NRW beantwortet:&nbsp;<b></b>
<ul><li><b>Anja Butschkau</b>/SPD (<link https://www.instagram.com/reel/DPEAMltiRb0/?igsh=YmcyZGRmb2I1ZDFj - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; zum Video</link>)</li><li><b>Michael Röls-Leitmann</b>/Bündnis 90/Die Grünen (<link https://www.instagram.com/reel/DPEA0bKCWog/?igsh=MTlqNHpncTN6NHBvYg== - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; zum Video</link>)</li><li><b>Volkan Baran</b>/SPD&nbsp;(<link https://www.instagram.com/reel/DPEBWJCCYCC/?igsh=NWExMnZiZnRreDJh - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; zum Video</link>)</li></ul>
Alle sind sich&nbsp;einig, dass die fünf Integrationsagenturen und drei Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit in Dortmund gute und wichtige Arbeit leisten, und das soll so bleiben!
<i>Die Arbeit wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:05:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Flyer_IntegraDo_2025_01.pdf" length ="1349655" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommunalwahl NRW: Möglichkeiten von Kommunen, um bezahlbares und lebenswertes Wohnen zu fördern</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1437&#38;cHash=c230c54d06ae5ea7a1f421c101692e07</link>
			<description>Kommunalwahl - worum geht's? Was wird in der Stadt neu gebaut? Werden Wohnungsmängel und Mietwucher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um diese und andere Fragen geht es bei der Kommunalwahl am 14. September. 
Gemeinsam haben sich der Mieterverein Dortmund und Umgebung, die AWO Dortmund und der Planerladen mit diesen Themen beschäftigt.&nbsp;Wir möchten einen Überblick darüber geben, welche Möglichkeiten Kommunen haben, um bezahlbares und lebenswertes Wohnen zu fördern.

<ul><li><b>Markus Röser </b>als Wohnungspolitischer Sprecher des Mietervereins Dortmund&nbsp;und Umgebung e.V. <link https://www.instagram.com/reel/DOgMgL9CiI3/?igsh=N3lheHF3cGR6b3ps - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Link zum Video</link></li><li><b>Christian Urlaub</b> von der Beratungsstelle Arbeit der AWO Unterbezirk Dortmund <link https://www.instagram.com/reel/DOgMgL9CiI3/?igsh=N3lheHF3cGR6b3ps - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Link zum Video</link></li><li><b>Dustin Siebert</b> und <b>Andreas Schruba Dias</b> aus Sicht der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Planerladens&nbsp;<link https://www.instagram.com/reel/DObJjpqivnj/?igsh=Ympqc2RqdnQxYW92 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">-&gt; Link zum Video</link></li></ul>
Übersicht über die Vorhaben der Parteien unter <link https://www.mieterverein-dortmund.de/news-detail.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=770&cHash=9c136f23cc271c08d5c85644372aa9de - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.mvdo.de</link>
<i><br /></i>
<i>Der Planerladen beteiligte sich im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit </i><i>an der Aktion</i><i>.</i><b></b>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antidiskriminierungsberatung in NRW: Beratungszahlen steigen, Schutzlücken bleiben</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1418&#38;cHash=546eff8c6a562037dff70456f5297a3c</link>
			<description>Das Netzwerk für Antidiskriminierungsarbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW (Netzwerk ada.nrw)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei fällt auf, dass sich immer mehr Fälle in der Öffentlichkeit ereignen. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit manifestierten sich dort besonders häufig &#8211; teils offen verbal oder körperlich. Die Zahlen machen deutlich, dass die Gesellschaft in Lager zerfällt. Ideen, die manche Menschen abwerten, finden immer mehr Platz.
<b>Minderheiten werden für gesellschaftliche Krisen verantwortlich gemacht</b>
Rassismus bleibt mit knapp 70 Prozent die häufigste Diskriminierungsform. Besonders häufig traten dabei Antimuslimischer Rassismus (39,1 Prozent) und Anti-Schwarzer Rassismus (22,8 Prozent) auf.
Auch Antisemitismus nahm 2024 deutlich im Vergleich zum Vorjahr zu und machte 6,8 Prozent aller dokumentierten Fälle aus - ein großer Anteil, bedenkt man die Größe der betroffenen Community.
Überdies zeigen die Zahlen: Mehr als die Hälfte aller dokumentierten Fälle fielen nicht in den Schutzbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Besonders betroffen sind Menschen, die Diskriminierung im Bildungsbereich oder durch Behörden erleben &#8211; Bereiche, die bislang kaum rechtlich geschützt sind, weil sie vom AGG nicht abgedeckt werden.

<b>Das Netzwerk ada.nrw fordert daher</b>
1. eine umfassende Reform und Erweiterung des Antidiskriminierungsrechts
2. die Verabschiedung eines starken Landesantidiskriminierungsgesetzes für NRW, das insbesondere Diskriminierung durch staatliche Stellen erfasst und
3. die Einrichtung einer Ombudsstelle auf Landesebene.
Der Planerladen hatte Anfang dieses Jahres mit seiner Kampagne <link https://www.planerladen.de/agg-reform.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&#8222;Fair vermieten. Diskriminierung verbieten.&#8220;</link>&nbsp;auf die dringend notwendige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes aufmerksam gemacht und längst überfällige Anpassungen für einen starken Diskriminierungsschutz gefordert. &#8222;Denn in seiner aktuellen Fassung bietet das Gesetz zu viele Schutzlücken, die Diskriminierung Tür und Tor öffnen und es Betroffenen erschwert, das ihnen zustehende Recht einzufordern&#8220;, erläutert Hermanns.&nbsp;

<b>Wichtige Demokratiearbeit braucht finanzielle Sicherheit</b>
Bis zum Ende des vergangenen Jahres hatten die Beratungsstellen vom Land NRW keine finanziellen Mittel zur Fortführung ihrer Arbeit im laufenden Jahr erhalten. Die Vorfinanzierung setzte kleinere Träger stark unter Druck und zwang sie teilweise sogar zur Aufgabe ihrer Angebote. &#8222;In den Zeiten zunehmenden Rechtspopulismus, in denen wir gerade leben, ist ein kontinuierliches Beratungsangebot umso wichtiger. Die Träger brauchen dafür verlässliche Rahmenbedingungen und finanzielle Sicherheiten. Oftmals können Fachkräfte aufgrund dieser Unsicherheiten jedoch nicht gehalten werden. Damit gehen nicht nur unerlässliche Qualifikationen und direkte, persönliche Kontakte verloren, sondern es bedeutet auch einen Vertrauensverlust in die Communities&#8220;, appelliert Planerladen-Geschäftsführerin Anne Schlösser an die Verantwortlichen.
Die Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit in NRW sind wichtige Anlaufstellen bei Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Wer Diskriminierung erlebt, findet unter <link http://www.ada.nrw/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.ada.nrw</link> den passenden Kontakt in der Region.
In Dortmund gibt es neben der Beratungsstelle beim Planerladen (Schwerpunkt Rassismus auf dem Wohnungsmarkt) mit ADIRA (Antisemitismus, rassistische Diskriminierung) und Train of Hope (antimuslimischer Rassismus und Queerfeindlichkeit) zwei weitere Anlaufstellen.&nbsp;<br /><br /><br />
Der Jahresbericht ada.nrw 2024 kann ab sofort unter <link https://www.ada.nrw/jahresbericht-2024 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://www.ada.nrw/jahresbericht-2024</link> abgerufen werden.

<b>Netzwerk ada.nrw</b>
<i>Das Netzwerk ada.nrw ist ein Beratungsnetzwerk gegen Diskriminierung in NRW. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von mehr als 40 landesgeförderten Beratungsstellen gegen Diskriminierung in NRW (ADA-Beratungsstellen) in Trägerschaft von Mitgliedsorganisationen der sechs Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Jüdische Gemeinden und des Paritätischen NRW. Jede ADA-Beratungsstelle im Netzwerk arbeitet eigenständig. Ihr Hauptanliegen ist die Begleitung und Stärkung von Ratsuchenden und Betroffenen von Diskriminierung. Der Beratungsfokus liegt mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf rassistischer und antisemitischer Diskriminierung. Ein wichtiges Anliegen des Netzwerks ist es, die Qualität der Beratung durch juristische Begleitung, Dokumentation, Qualifizierung und Vernetzung sowie die Entwicklung gemeinsamer Beratungsstandards sicherzustellen.</i>
Das Netzwerk&nbsp;ist erreichbar über die Website <link https://www.ada.nrw/de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">ada.nrw</link>.



<b>MATERIALDOWNLOAD</b>
Nachstehend finden Sie die komplette Pressemitteilung des Netzwerks sowie Jahres bericht und die zusammengefassten Ergebnisse in dem Onepager:&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:18:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/PRESSE_1.PDF" length ="235048" type="application/pdf" />
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Jahresbericht_ada_nrw_2024.pdf" length ="3942111" type="application/pdf" />
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Onepager_ada_nrw_2024.pdf" length ="187669" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Wohnungskrise in Dortmund spitzt sich zu. Das Bündnis &#8222;Wir wollen wohnen!&#8220; fordert eine soziale Wohnungspolitik in den Kommunen</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1417&#38;cHash=691c40364907275f0257a13661e828c8</link>
			<description>Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit, auch in Dortmund. Doch die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#8222;Das Thema Wohnen gehört ganz oben auf die kommunalpolitische Agenda&#8220;, betont Susanne Neuendorf, Geschäftsführerin des DMB Mieterbund Dortmund e.V., Mieterschutzverein, &#8222;Wer zur Kommunalwahl antritt, muss sagen, wie er oder sie bezahlbares Wohnen sichern will und kann nicht nur auf Bund und Land verweisen. Alle politischen Ebenen können und müssen ihren Beitrag für bezahlbares Wohnen leisten.&#8220;
Zwar sind Bund und Länder für das Mietrecht und die Finanzierung der sozialen Wohnraumförderung verantwortlich, doch auch die Kommune verfügt über Instrumente eine soziale Wohnungspolitik zu stärken.
&#8222;Eine wichtige Stellschraube für eine soziale kommunale Wohnungspolitik sind Dogewo21 und DSG. Der öffentliche Wohnungsbau muss ausgeweitet werden und soll allein der Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum dienen. Zudem kann die Kommune bei Neubauprojekten Vorgaben zum Anteil von Sozialwohnungen machen. Eine Quote von 50 Prozent ist notwendig, da in den kommenden Jahren viele Sozialwohnungen aus der Preisbindung fallen. Völlig inakzeptabel ist es zudem über einen teilweisen Verkauf der kommunalen Bestände nachzudenken&#8220;, so Markus Roeser, Wohnungspolitischer Sprecher des Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.
&#8222;Zu uns kommen immer mehr Menschen, die mit ihren Wohnkosten überfordert sind. Wir brauchen die Stärkung der Fachberatung zur Vermeidung und zum Abbau von Wohnungslosigkeit. Der Verlust der Wohnung ist für die Betroffenen eine Katastrophe. Präventiv Wohnungsverluste zu vermeiden, ist daher erstes Mittel der Wahl. Falls das nicht möglich ist, schnell eine neue Wohnung zu beschaffen, braucht es ein strukturiertes Angebot bei uns in Dortmund. Die Landesinitiative &#8222;Endlich ein Zuhause&#8220; bietet beides erfolgreich. Wir sehen den nächsten Stadtrat in der Pflicht, das Angebot nachhaltig im&nbsp;kommunalen Haushalt zu verankern. Falls das nicht gelingt, fällt dieses Angebot ersatzlos weg. Eine Lücke, die von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen direkt trifft&#8220;, erläutert Tim Hammerbacher, Geschäftsführer der AWO Dortmund.
&#8222;Durch die hohen Wohnkosten haben Beschäftigte Probleme eine bezahlbare Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstelle zu finden. Das führt zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Unternehmen haben Schwierigkeiten, Fachkräfte anzuwerben. Eine soziale Wohnungspolitik entlastet die Verkehrsinfrastruktur und ist Teil kommunaler Wirtschaftsförderung. Diese Zusammenhänge müssen bei kommunalen Investitionsentscheidungen mitgedacht werden,&#8220; betont Bärbel Sumagang, Geschäftsführerin DGB-Region Dortmund-Hellweg.
&quot;Insbesondere von Diskriminierung Betroffenen wird der Zugang zu Wohnraum bei einem angespannten Wohnungsmarkt erschwert. Ein schwaches Gleichbehandlungsgesetz - wie das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in seiner aktuellen Form - bietet ihnen unzureichende Möglichkeiten, sich zu wehren. Eine umfassende Reform des Gesetzes sowie eine breit ausgebaute Beratungs- und Unterstützungslandschaft kann hier die Situation deutlich verbessern. Es bedarf Veränderungen auf kommunaler Ebene mit der Schaffung von Beratungsstellen, auf Landesebene mit einem Landesantidiskriminierungsgesetz und auf Bundesebene mit einer Reform des AGG&#8220;,&nbsp;ergänzt Andreas Schruba Dias, von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit der Planerladen gGmbH, Mitglied im Paritätischen NRW. 
<b>Hintergrund:</b>
Die Mietsteigerungen beziehen sich auf die Angebotsmieten. Sie sind ein Indikator für die Preisdynamik des Mietwohnungsmarktes und spiegeln die aktuelle Marktlage wider. Stark steigende Angebotsmieten erschweren Umzüge und Mobilität; sie führen dazu, dass Menschen weite Pendelwege zur Arbeit zurücklegen und / oder in Wohnungen bleiben, die nicht zu ihrer Lebenssituation passen.
Mit Leerstand ist hier der marktaktive Leerstand gemeint. Das bedeutet, dass diese Wohnungen innerhalb von drei Monaten bezugsfertig sind. Eine Leerstandsquote von etwa 3 Prozent wird als Indikator eines &#8222;gesunden Wohnungsmarktes&#8220; gesehen. Schon geringe Abweichungen nach unten erhöhen den Konkurrenzdruck bei der Wohnungssuche. Besonders für Menschen mit wenig Einkommen oder ohne festen Wohnsitz verschärft das die Situation erheblich. Die Zahlen sind den neuesten Zensusdaten von 2022 entnommen.
Die Angaben zum Sozialwohnungsbestand beziehen sich auf den Zeitraum von 2024 bis 2030. In vielen Fällen werden weniger Sozialwohnungen gebaut als aus der Bindung fallen, weswegen der Bestand weiter abnimmt.
&nbsp;&nbsp;
<p style="text-align:justify"><i><span style="font-size:10.0pt; line-height:107%; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das NRW-Aktionsbündnis &#8222;Wir wollen wohnen!&#8220; ist ein Zusammenschluss bestehend aus Deutscher Mieterbund NRW e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund NRW, Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW&nbsp;e.V., Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt NRW, Caritas in NRW, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Sozialverband Deutschland NRW e.V., Sozialverband VdK NRW&nbsp;e.V. Wir setzen uns ein für den Erhalt und den Ausbau des Mieterschutzes in NRW und für die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum.</span></i></p>
<p style="text-align:justify"><i>Die Planerladen gGmbH nahm im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit an der Aktion teil</i>.<br /><br /></p>

]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 11:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Djelem Djelem: Das Recht, Rechte zu haben &#8211; Film und Podiumsdiskussion am 9.9.</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1485&#38;cHash=bef4f3d2697564b39fbe087d51aeef1c</link>
			<description>Im Rahmen des alljährlichen Djelem Djelem Festivals wird ein eindrucksvoller Film gezeigt, in dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Bundestagswahl 2025 waren rund 12 Millionen in Deutschland lebende Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen &#8211; allein deshalb, weil sie keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Darunter sind etwa 1,5 Millionen Menschen, die hier geboren wurden. Obwohl sie Teil dieser Gesellschaft sind und oft seit vielen Jahren hier leben, fanden ihre Lebensrealitäten und politischen Kämpfe im Wahlkampf kaum Beachtung &#8211; und das, obwohl sie von rassistischen Debatten, Ausgrenzung und verschärften Gesetzen besonders stark betroffen sind.
Das Roma Center zeigt daher den Film &quot;Das Recht, Rechte zu haben&quot;, der im Bündnis &quot;Pass(t) uns allen&quot; entwickelt wurde, zu dem auch das Roma Center gehört. 
Der Film erzählt eindrucksvoll von den individuellen und kollektiven Kämpfen von Migrant:innen, BIPoC sowie Roma und Sinti um Staatsangehörigkeit, Bleiberecht, politische Teilhabe und Gleichberechtigung. Er konfrontiert uns mit der Realität von Menschen, die seit Jahren oder Jahrzehnten in Deutschland leben &#8211; aber durch Duldung, Staatenlosigkeit oder fehlenden Pass vom gesellschaftlichen und politischen Leben ausgeschlossen bleiben.
Im Anschluss kann mit dem Podium diskutiert werden u.a. über Fragen wie &quot;Was bedeutet Zugehörigkeit? Wie können wir für gleiche Rechte für alle eintreten &#8211; unabhängig von Papieren?&quot;
<b>Podiumsdiskussion </b>mit
<ul><li>Miman Jasharovski, With Wings and Roots e.V.</li><li>Janine-Christine Rutkowski, save space e.V.</li><li>Amdrita Jakupi, save space e.V.</li><li>Tarzan Adzaj, Romano Than e.V.</li><li>Kenan Emini, Roma Center e.V. &amp; Bundes Roma Verband e.V.</li></ul>
<b>Moderation</b>: Roxanna-Lorraine Witt<br /><br /><b>Datum</b>: 9. September 2025<br /><b>Uhrzeit</b>: 17:00-20:00 Uhr<br /><b>Ort</b>: Stollenpark Auslandsgesellschaft, Planerladen, Bergmannstr. 51, Dortmund
<i>Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals Djelem Djelem in Dortmund. Die vom MKJFGFI geförderte Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit sowie das Jugendforum Nordstadt des Planerladen sind Mitorganisatoren der Veranstaltung.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Buntes Familienfest im Blücherpark zum Abschluss des Projekts INKLUDO 2.0</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1408&#38;cHash=7bd7713bc62bf5c1c3d14ff371185e0f</link>
			<description>Um gemeinsam mit der Bewohnerschaft den Abschluss des erfolgreichen EU-kofinanzierten Projekts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#8222;Letztlich ging es bei INKLUDO 2.0 darum, den Zusammenhalt und das Zusammenleben der Menschen in der Nordstadt und darüber hinaus zu fördern, Konflikte zu lösen, Begegnung und Austausch zu schaffen, Engagement zu initiieren und Demokratieverständnis zu schärfen&#8220;, fasst der Projektverantwortliche Dennis Zilske das Projektziel zusammen. &#8222;Dabei blickt das Projekt INKLUDO 2.0 auf drei erfolgreiche Jahre zurück und hat großes Lob vom Fördergeber bekommen. Leider ist der höchst förderbare Zeitraum in der aktuellen Förderperiode ausgeschöpft. Wir suchen händeringend nach Überbrückungsmöglichkeiten, um dieses für den Stadtteil so wichtige und nachgefragte Projekt bis zur neuen Förderphase ab 2028 nicht wegbrechen zu lassen&#8220;, so Zilske.
Wichtiger Bestandteil des Projektes war es, sich für die Lösung von Konflikten einzusetzen und zugewanderten Menschen das Ankommen in Dortmund zu erleichtern. Dabei wurde eine Vielzahl von Menschen persönlich begleitet und mit ihnen zusammengearbeitet, um sehr persönliche Wege der Konfliktlösung zu finden, z.B. bei Problemen mit Ämtern, Behörden, Nachbarn oder Vermietern. Das Thema Wohnen war jedoch auch abseits der eigentlichen Konfliktvermittlung im nachbarschaftlichen Umfeld von zentraler Bedeutung. So beteiligte sich das Projekt regelmäßig an den Dortmunder Housing Action Days und setzte die Kampagne &#8222;Fair vermieten &#8211; Diskriminierung verbieten&#8220; um, die auf die Mängel des Antidiskriminierungsgesetzes in diesem Bereich aufmerksam macht.<br /><br />&#8222;Ergänzend zur persönlichen Begleitung der Menschen wurden auch viele Möglichkeiten zum Dialog geschaffen, indem zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt wurden wie etwa das Bürgerforum Nord trifft Süd, Schulungen und Workshops, Feste, Mahnwachen gegen Rechts, Filmvorführungen mit anschließender Podiumsdiskussion und vieles mehr. Auch die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit im Nachbarschaftsgarten Grünes Wohnzimmer Blücherpark war uns ein großes Anliegen. Wir haben Angebote geschaffen, bei denen die Menschen sich einbringen, mitreden und mitmachen konnten&#8220;, erklärt Projektmitarbeiterin Leonarda Metaj.<br /><br />Aus diesem Grunde war das Grüne Wohnzimmer der perfekte Ort für das Fest zum Projektabschluss: Der ehemals ungenutzte und lange Zeit brachliegende Spielplatz hat sich auch durch die Unterstützung von INKLUDO 2.0 zu einem Nachbarschaftsgarten gewandelt, der für Austausch, Begegnung und Engagement steht. Während sich beim Fest die Älteren darüber austauschten, was das Projekt erreicht hat, gemeinsam Blicke in die Zukunft wagten oder sich über die weiteren Angebote der Planerladen gGmbH informierten, wurde insbesondere den jüngeren Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein Zauberer ließ vor den Augen der Gäste allerlei Dinge verschwinden (und unerwartet wieder auftauchen), eine Stelzenläuferin entführte mit ihrem Kostüm insbesondere die Kinder in eine Fantasiewelt, und zum Abschluss durften sie sogar bei einer Jonglage mit brennenden Fackeln assistieren.<br /><br />Im Rahmendes vom MKJFGFI geförderten Projektes flügge machte der Planerladen im Rahmen dieses Festes auf das Thema Diskriminierung beim Zugang zu Wohnraum aufmerksam. Dazu mussten Besucher*innen versuchen, durch eine Tür zu kommen. Schnell stellten sie fest, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Schlüssel zu finden, der hier symbolisch für die etlichen Hürden steht, die der Wohnungsmarkt bereithält. Mit dieser Aktion wurden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, was für viele Alltag ist: Diskriminierung bei der Wohnungssuche.]]></content:encoded>
			<category>Integration</category>
			<category>Planerladen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dortmund bleibt divers &#8211; Für eine solidarische Migrationspolitik</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1407&#38;cHash=1e7579c6e27b822931ff9817576251e4</link>
			<description>Angesichts eines zunehmend nach rechts driftenden gesellschaftlichen Klimas fordern engagierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:normal"><b>Zentrale Forderungen der Petition (<link https://weact.campact.de/petitions/dortmunder-erklarung - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Link</link>):</b></p>
<ul type="disc"><li style="line-height:normal"><span>Schluss mit der Instrumentalisierung von Migration &#8211; stattdessen Investitionen in soziale Infrastruktur wie bezahlbaren Wohnraum, Bildung, Beratung und Betreuung.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Eine klare, rassismuskritische und solidarische Haltung gegenüber Geflüchteten &#8211; in Politik wie Zivilgesellschaft.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Ablehnung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die Freiheitsrechte massiv einschränkt. Stattdessen: Solidarität unter EU-Staaten und konsequentes Eintreten gegen Menschenrechtsverletzungen an den Außengrenzen.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Einsatz für legale Zugangswege, freie Wohnortwahl für Asylsuchende und Zugang zu privatem Wohnraum.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Berücksichtigung besonderer Schutzbedarfe vulnerabler Gruppen sowie Förderung menschenwürdiger Lebensverhältnisse statt Abschreckungspolitik.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Keine Beteiligung Dortmunds an Abschiebungen oder haftähnlicher Unterbringung vulnerabler Gruppen.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Faire Verteilung öffentlicher Mittel zur Sicherung und Stärkung sozialer Infrastruktur.</span></li><li style="line-height:normal"><span>Abschaffung von Arbeitsverboten für Asylsuchende, Förderung von Bildung, Anerkennung von Abschlüssen und gezielte Arbeitsmarktintegration, insbesondere von geflüchteten Frauen.</span></li></ul>
<p style="line-height:normal"><b>Warum ist das wichtig?</b></p>
<p style="line-height:normal">Der erste Satz des Grundgesetzes &#8211; <i>&#8222;Die Würde des Menschen ist unantastbar&#8220;</i> &#8211; muss der Maßstab für den Umgang mit Schutzsuchenden in Dortmund sein. Als Stadt des sicheren Hafens hat Dortmund bereits ein Zeichen gesetzt. Nun ist es an der Zeit, diesem Anspruch durch konkrete Maßnahmen gerecht zu werden.</p>
<p style="line-height:normal">Dortmund ist und bleibt eine vielfältige Einwanderungsstadt. Diese Vielfalt gilt es zu schützen. Die Petition ruft dazu auf, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Dortmund als offenen, solidarischen und gerechten Ort für alle Menschen zu gestalten &#8211; unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus.</p>
<p style="line-height:normal"><b>Dortmund ist divers. Dortmund bleibt divers. Jetzt handeln &#8211; für eine Stadt der Würde und Teilhabe!</b></p>
<p style="line-height:normal"><b>Unterschreiben Sie hier die Petition: <link https://weact.campact.de/petitions/dortmunder-erklarung - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">https://weact.campact.de/petitions/dortmunder-erklarung</link></b></p>
<p style="line-height:normal"></p>
<p style="line-height:normal">Die Initiative findet im Rahmen des vom MKJFGFI geförderten Projektes flügge (Neueinwanderung) statt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 10:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>40. Bürgerforum Nord trifft Süd: NRW wählt - Demokratie sichern!</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1416&#38;cHash=91d1bb062bad790bbc1d472e24f318de</link>
			<description>Die Demokratie lebt. So viel stand am Ende des 40. Bürgerforums Nord trifft Süd, das der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Auftakt machten Katharina Liederwald und Kirsten Lindner-Schwentick der Dortmunder Gruppe Omas gegen Rechts &#8211; einer zivilgesellschaftlichen Organisation, von der es mittlerweile bundesweit etliche regionale Ableger gibt. Aus einer Unzufriedenheit darüber, dass es in Dortmund zwar eine starke Zivilgesellschaft und engagierte Gruppen gibt, jedoch &#8222;die Sichtbarkeit fehlt&#8220;, gründete sich vor zwei Jahren die Dortmunder Ortsgruppe.
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Mittlerweile zählt die Gruppe schon 80 Mitglieder, darunter auch &#8222;junge Omas&#8220; mit bis zu 40 Jahren. &#8222;Wir kämpfen um die Zukunft unserer Enkel&#8220;, so beschreiben es die Vertreterinnen der Omas gegen Rechts. Aus dem Grund plant die Gruppe, zukünftig Workshops an Schulen zu geben und zeigt sich aktuell in der Öffentlichkeit durch Aktionen wie Flashmobs, Demoteilnahmen oder klassischen Infoständen. </span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Werbung für Demokratie statt für Parteien steht hierbei im Fokus. Größtenteils machen die Omas gegen Rechts positive Erfahrungen, doch gleichzeitig sind sie sich darüber bewusst, dass sie unter Beobachtung von rechten Gruppen stehen. Man habe daher kein gutes Gefühl, wenn Dortmunder Vertreter*innen der AfD ihren Infostand direkt neben dem der Omas gegen Rechts aufbauten.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Dass sich auch junge Menschen für die Demokratie interessieren und diese aktiv leben, das demonstrierten die beiden Lehrer*innen der Europaschule Mauricio Cifuentes Lucic und Rihab Badreddine. Dort leiten sie seit fünf Jahren die Demokratiewerkstatt und das Schüler*innenparlament. Das Konzept des Schüler*innenparlaments ist relativ neu. Das Parlament der Dortmunder Europaschule stellt eines der ersten in Nordrhein-Westfalen dar. Es setzt sich aus den gewählten Klassensprecher*innen zusammen, die als Minister*innen über eingebrachte und aktuelle Themen diskutieren. Debatten und Beschlüsse des Parlaments werden im Unterricht resümiert und in der Demokratiewerkstatt vertieft. Dazu gehört ebenfalls die Auseinandersetzung mit Rassismus und Mobbing sowie Gedenkstättenfahrten nach Theresienstadt oder die Teilnahme am Tag gegen Rassismus.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Angesprochen auf die Auswirkungen von Social Media auf die Jugendlichen berichten beide Lehrer*innen, dass der Einfluss mittlerweile sehr groß sei. Sie haben den Eindruck, dass soziale Medien für Jugendliche teilweise als verlässliche Quelle angesehen werden, weswegen die Europaschule Workshops zur Nutzung sozialer Medien anbietet.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Bisher fanden die Aktivitäten und Projekte beider Demokratieprojekte der Europaschule nur in dieser selbst statt, doch besteht der Wunsch, in Zukunft stärker in der Öffentlichkeit aufzutreten. Wichtig ist, so eine Rückmeldung aus dem Publikum, &#8222;dass junge Menschen empowerd werden und Wirksamkeit erfahren&#8220;, so, wie es das Parlament tut.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Erst seit Februar trifft sich das Demokratiecafé Dortmund monatlich im neuen Gebäude des Welthaus e.V. Hannah Fischer berichtet begeistert von den ersten Treffen. Teilnehmendenzahlen zwischen 15 und 35 zeigen, dass das Projekt gut und von immer wieder neuen Personen angenommen wird. Jede*r sei willkommen vorbeizuschauen, um sich gemeinsam auszutauschen, über Themen, die einen beschäftigen zu reden oder auch nur zuzuhören. Ein klares Konzept existiert nicht, denn jeder Teilnehmende dürfe eigene Ideen einbringen und ausprobieren. So diskutierten die Teilnehmenden zuletzt darüber, wie die Zivilgesellschaft auf den Druck, unter dem sie steht, reagieren kann und für wen Demokratie überhaupt sei.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Jannik Willers vom Verein Multikulturelles Forum arbeitet beim dieses Jahr gestartetem Projekt &#8222;Fair-stehen. Fair-ändern. Fair-bünden&#8220;. Wissenschaftlich begleitet und dem Narrative-Change-Ansatz folgend möchte das Projekt communitybasiert neue Narrative entwickeln und gemeinsame, positive Werte vermitteln. &#8222;60 bis 70 % der Menschen haben keine gefestigte Meinung. Die können wir erreichen und zusammenbringen!&#8220; findet Jannik Willers. Zunächst werden Workshops durchgeführt, doch Ziel ist es, langfristig ein Begegnungsformat zu entwickeln. Ähnlich wie die Omas gegen Rechts kommt auch Jannik Willers zu dem Schluss, dass es &#8222;viel Engagement hier gibt, aber viele wissen nicht voneinander&#8220;.</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Das Projekt &#8222;Demokratie für alle!&#8220; der AWO Dortmund wird von Sigrid Pranke geleitet. Sie organisiert Schulungen zur Demokratiebildung für Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen der AWO. &#8222;Soziale Arbeit ist emanzipatorisch und beruht auf Menschenrechten&#8220;, weswegen diejenigen, die im sozialen Bereich arbeiten, standhafte Demokrat*innen sein müssen. Dramatisch findet Sigrid Pranke, dass Fördergelder gestrichen werden und fragt sich, &#8222;wieso sich gleichzeitig über den Rechtsruck gewundert wird.&#8220;</span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Zum Abschluss des Abends diskutierten die Teilnehmenden darüber, ob wir es uns in unserer Demokratie zu bequem gemacht haben. &#8222;Wir müssen sehr viel unbequemer werden und uns trauen, der Politik was zu sagen&#8220;, so eine Teilnehmerin. Möglich wäre dies bereits bei der Kommunalwahl am 14. September, doch, so zeigt der Abend, ist es auch abseits von Wahlen möglich und erforderlich, sich für die Demokratie zu engagieren. </span></p>
<p style="text-align:justify"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify"><i>---</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify"><i>Hintergrund:</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify"><i>Das &#8222;Bürgerforum Nord trifft Süd&#8220; ist eine Veranstaltungsreihe der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit sowie des Projekts INKLUDO 2.0 (Inklusion von Drittstaatsangehörigen in Dortmund) der Planerladen gGmbH in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft und mit freundlicher Unterstützung von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund. Das Projekt INKLUDO 2.0 wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU kofinanziert.</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify"><br /><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alarmierender Anstieg von Diskriminierungsfällen: Antidiskriminierungsverband Deutschland advd stellt  zivilgesellschaftliches Lagebild Antidiskriminierung 2024 vor</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1411&#38;cHash=2af29d6652cd0defa570ffad309b09c2</link>
			<description>Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) veröffentlicht mit dem Lagebild...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i></i><b>Rassistische Diskriminierungsfälle erreichten</b><b>&nbsp;</b><b>neuen Höchststand&nbsp;</b><i></i>
Insgesamt wurden im Jahr 2024 bei den teilnehmenden Beratungsstellen 3.332 neue Fälle gemeldet &#8211; das entspricht einem durchschnittlichen Anstieg von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders alarmierend: Rassistische Diskriminierungen haben&nbsp;mit 62,6 Prozent aller dokumentierten Fälle einen neuen Höchststand erreicht.
Das zivilgesellschaftliche Lagebild Antidiskriminierung basiert auf Falldaten aus 28 Beratungsstellen aus dem gesamten Bundesgebiet. Es gibt damit einen authentischen Einblick in die Realitäten von Betroffenen im Kontakt mit Behörden, mit Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen oder auf dem Wohnungsmarkt.
&#8222;Diskriminierung kostet Vertrauen, Gesundheit und Teilhabe &#8211; und sie untergräbt die Grundlagen einer offenen und gerechten Gesellschaft&#8220;, so Eva Maria Andrades, Geschäftsführerin des ADVD. &#8222;Antidiskriminierungsberatungsstellen leisten hier wichtige Arbeit &#8211; und sie stoßen immer wieder an Grenzen, weil strukturelle Förderung und politische Rückendeckung fehlen.&#8220;
Dr. Bartek Pytlas, Projektleitung für Dokumentation und Monitoring fügt hinzu: &#8222;Das Lagebild Antidiskriminierung macht sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird: Diskriminierung ist kein Einzelfall, sondern strukturelle Realität. Die Daten zeigen klar, wo Handlungsbedarf besteht &#8211; und sie sind ein Auftrag an Politik und Gesellschaft, den Schutz vor Diskriminierung endlich wirksam zu gestalten.&#8220;
<b>Forderungen für eine nachhaltige Antidiskriminierungsberatung&nbsp;</b>
Neben der Vorstellung der zentralen Ergebnisse bietet das Lagebild auch Empfehlungen für Politik und Verwaltung: Dazu zählen u.a. der flächendeckende Ausbau von unabhängiger Antidiskriminierungsberatung, die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sowie die&nbsp; nachhaltige Finanzierung zivilgesellschaftlicher Arbeit im Bereich Diskriminierungsschutz.
<b>Über den Antidiskriminierungsverband Deutschland e.V.</b>
Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (<link https://www.antidiskriminierung.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">advd</link>) ist ein Dachverband unabhängiger Antidiskriminierungsberatungsstellen. Seine aktuell 38 Mitgliedsorganisationen verfügen über langjährige&nbsp;Erfahrungen in der Antidiskriminierungsarbeit mit Schwerpunkt auf der Beratung und dem Empowerment von Betroffenen von Diskriminierung.&nbsp;<br />Der Planerladen ist eine dieser 38 Organisationen und bringt sich mit seiner Expertise aus der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit seit vielen Jahren in die Verbandsarbeit ein und wirkt bei der Arbeitsgruppe mit, die die Falldokumentation mit der Expertise aus der Beratungspraxis&nbsp;seit Beginn&nbsp;begleitet.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:43:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Lagebild_Antidiskriminierung_2024_advd.pdf" length ="852381" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Familienfest im Blücherpark am 27.06. im Grünen Wohnzimmer Blücherpark</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1406&#38;cHash=9ee0fe09e61a007623c6df3e1cea220b</link>
			<description>Am Freitag, 27. Juni wird der Blücherpark rund um den Nachbarschaftsgarten Grünes Wohnzimmer ab...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein großes Picknick mit&nbsp;Stelzenläufern, Zauberei, Artistik, Musik, Kinderschminken, Spielen und vieles mehr&nbsp;wird geboten! Das Fest ist kostenlos und offen für alle!
Ort: Grünes Wohnzimmer im Blücherpark (Blücherstraße Ecke Lessingstraße)
Zeit: Freitag, 27. Juni, 14:00 bis 18:00 Uhr
Wir freuen uns auf ein schönes Miteinander!
<i>Das Fest findet statt im Rahmen des Projekts INKLUDO 2.0 (Inklusion von Drittstaatsangehörigen in Dortmund). Das Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 10:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesweiter Mietenprotest: Planerladen beim Aktionstag der Kampagne Mietenstopp auf dem Familienfest Brunnenstraße dabei</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1403&#38;cHash=6d9c033299cea9b0e6ac919d36ed0827</link>
			<description>Große Enttäuschung über die Ideenlosigkeit der neuen Bundesregierung: In Deutschland stellen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir haben die bundesweiten Aktionstage zum Anlass genommen um am 23. Mai auf dem Kinder- und Familienfest Brunnenstraße des Netzwerks lokal willkommen Nordstadt, zu dem auch wir gehören, treu dem Motto &quot;MIETEN RUNTER, FERTIG, LOS!&quot; eine Aktion mit Kindern organisiert und unsere eigene Stadt gebaut. Im Laufe des Nachmittags wuchs diese schnell dank vieler fleißiger Hände an. Mit großem Eifer, Elan und Präzision wurde gemalt, geschnitten, geklebt und das fertige Traumhaus an die gewünschte Stelle in der Stadt platziert.
<b>Die Signale der neuen Bundesregierung bieten wenig Anlass für Hoffnung</b>
Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aus CDU und SPD fehlt leider der große Wurf bei der Mietenfrage. &#8222;Eine grundlegende Bodenreform möchte die Regierung genauso wenig angehen wie einen Mietenstopp. Zumindest die Mietpreisbremse will die neue Regierung verlängern und die Wohngemeinnützigkeit ausbauen ­- doch das wird nicht reichen&#8220;, sagt Matthias Weinzierl von der Kampagne Mietenstopp.
Um eine Verschnaufpause für die Mieter*innen in Deutschland zu erreichen, fordert die Kampagne Mietenstopp einen sechsjährigen Mietenstopp differenziert nach Wohnungsmärkten. In dieser Zeit muss verstärkt bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Hier muss sich auch der Staat als Anbieter bezahlbaren Wohnraums seiner wichtigen Rolle als ausgleichender Faktor auf dem Wohnungsmarkt wieder bewusst werden. Alle Forderungen zusammengefasst gibt es auf <link http://www.mietenstopp.de>www.mietenstopp.de.</link>
<b>Bundesweite Protestaktionen </b>
Parallel liefen in vielen Städten in Deutschland Proteste gegen immer weiter steigende Mieten und Verdrängung. Zusammen mit ihren knapp 200 Partner-Organisationen setze die Kampagne Mietenstopp so ein deutliches Zeichen und hat den Mietenprotest in ganz Deutschland auf die Straße getragen. Unterstützer*innen der Kampagne sind neben Organisationen wie dem Planerladen Mieterinitiativen aus ganz Deutschland, aber auch Verbände wie der Deutsche Mieterbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Paritäter. Seit mittlerweile fünf Jahren setzt sich die Kampagne für die Rechte von Mieter*innen in Deutschland ein.

<i>Die Aktion fand im Rahmen des Projektes INKLUDO 2.0, gefördert durch den EU-Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, und der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit und dessen Projekt </i>flügge <i>statt.</i>]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 May 2025 17:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>40. Bürgerforum - Nord trifft Süd - NRW wählt - Demokratie sichern!</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1405&#38;cHash=e9207057b9b5b1695ce2c50732ac62f7</link>
			<description>Zum 40. Mal findet am Mittwoch, dem 25. Juni 2025 um 18:30 Uhr unser zusammen mit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unsere Demokratie ist in der Defensive: Europaweit, und auch in Deutschland, verliert sie zunehmend an Zustimmung. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Welchen Bedrohungen ist unser politisches System ausgesetzt und wie lässt sich die freiheitlich-demokratische Grundordnung schützen? Im Vorfeld der Kommunalwahl am 14. September 2025 geben wir an diesem Abend engagierten Gruppen und Personen das Wort, die sich in Dortmund ganz konkret für unsere Demokratie stark machen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Woche der Stadt Dortmund (21.-29.6.2025) statt.
Die eingeladenen Podiumsgäste sind:
<ul><li>Omas gegen Rechts Dortmund</li><li>Das&nbsp;Demokratiecafé des Welthauses</li><li>Das Projekt &quot;Fair-stehen. Fair-ändern. Fair-bünden&quot; des Multikulturellen Forums</li><li>Die Demokratie-Werkstatt und das Schüler:innenparlament der Europaschule Dortmund</li><li>Das Projekt &quot;Demokratie für alle!&quot; der AWO Dortmund</li></ul>
Veranstaltungsort dieses Bürgerforums ist der Große Saal der Auslandsgesellschaft.de in der Steinstraße 48, direkt am Dortmunder Hauptbahnhof. 
Ausführliche Berichte des seit zwölf Jahren statt­findenden Bürgerforums fi­nden sie unter:
<link http://www.planerladen.de/buergerforum.html>www.planerladen.de/buergerforum.html</link>
Diese von der Planerladen gGmbH und der Auslandsgesellschaft.de ausgerichtete Veranstaltung findet im Rahmen der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit sowie des Projekts INKLUDO 2.0 &#8211; Inklusion von Drittstaatsangehörigen statt und wird kofinanziert von der Europäischen Union.]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 May 2025 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zum Familienfest Brunnenstraße des Netzwerks lokal willkommen am 23. Mai</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1404&#38;cHash=4fc5e7428f2268f1df8d2dabe6fc2ff2</link>
			<description>Das Netzwerk lokal willkommen Nordstadt lädt zur zweiten Auflage des Familienfests Brunnenstraße...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht nur Kinder, auch Erwachsene sind herzlich willkommen, wenn die Netzwerkpartner*innen wieder ihre Stände auf dem zentralen Platz aufbauen und neben reichlich Informationen zu den Angeboten der einzelnen Einrichtungen auch viele Spielangebote bereithalten.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein: Sei es lieber was Herzhaftes am Pizzamobil oder doch lieber Süßes mit Zuckerwatte oder Eis - für alle sollte etwas dabei sein.
Also, Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!
Wir als Planerladen werden unter anderem eine Mal- und Bastelaktion für die Kleinen vorbereiten, die zum parallel stattfindenden Mietenstoppaktionstag passen wird. Seid gespannt und helft uns ein Zeichen gegen immer weiter steigende Mieten zu setzen. Wir freuen uns auf eure helfenden Hände! 
Das Fest wird gemeinsam von &#8222;lokal willkommen&#8220; und GrünBau, dem Planerladen, Sozial Zentrum Dortmund, Stadtteil-Schule und Train of Hope &#8211; den Netkwerkpartnern lokal willkommens in der Nordstadt &#8211; organisiert.
]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 May 2025 17:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>39. Bürgerforum Nord trifft Süd - Allein &#8211; Einsam - Gemeinsam</title>
			<link>https://www.integrationsprojekt.net/index.php?id=54&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1402&#38;cHash=1ab749f5e308afc6414c6436891cedb4</link>
			<description>Soziale Isolation und krank machende Stille statt Auszeit und Entschleunigung: so sieht Einsamkeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify; text-justify:inter-ideograph; text-autospace:none"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Dass Neuzugezogene es zunächst schwerer haben, in einer neuen Umgebung anzukommen und Freund*innenschaften zu schließen, diese Erfahrung machten Renata und Nuria am eigenen Leib. Schnell begriffen sie, dass sie damit nicht alleine sind und so entstand die Idee, einen Raum von und für Frauen zu schaffen, der die Möglichkeit bietet sich kennenzulernen. So entstand im November 2024 mit GirlsDOgether ein Projekt, das von Einsamkeit betroffene Frauen und auch solche, die einfach Interesse haben, andere kennenzulernen aus Komfortzonen rausholen möchte. Was klein mit bis zu zehn Teilnehmerinnen begann hat sich schnell zu einem beliebten Projekt entwickelt. Zwei bis drei Dutzend Teilnehmerinnen besuchen die mittlerweile ein- bis zweimal die Woche stattfindenden Events wie gemeinsamen Spaziergängen, Cafébesuchen oder Workshops. Dadurch, dass jede alleine kommt sei die Hemmschwelle zur Teilnahme besonders niedrig, was dafür sorgt, dass das Projekt so erfolgreich ist. Damit die Hemmschwelle niedrig und die Idee, neue Freundinnenschaften zu schließen gewahrt bleibt haben die beiden Gründerinnen ein Konzept entwickelt, mit dem sie die Teilnehmerinnen matchen und mischen. Abschließend wünscht sich Renata einen offeneren Umgang mit dem Thema Einsamkeit, denn ihr Eindruck ist, dass dieses weiterhin schambehaftet ist und mit Schwäche in Verbindung gebracht wird.</span></p>
<p style="text-align:justify; text-justify:inter-ideograph"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Gürsel Çapanoglu vom VMDO e.V. stellte anschließend die beiden Projekte KULSA &#8211; Kultursensible Seniorenarbeit und Café Via &#8211; Café Vielfalt im Alter vor. Zielgruppe dieser Projekte sind ältere Migrant*innen der ersten Zuwanderungsgeneration. Altersarmut, Sprachbarrieren und fehlende interkulturelle Begegnungsorte sorgen mit dafür, dass gerade diese Bevölkerungsgruppe vermehrt von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen ist. Beide Projekte reagieren hierauf und organisieren Senior*innentreffs sowie verschiedene, niedrigschwellige Aktivitäten in den Muttersprachen der Teilnehmer*innen, welche sehr gut angenommen werden. Tanzen, Yoga oder kleinere Ausflüge helfen dabei, die soziale Integration zu fördern und Menschen aus ihrer Einsamkeit zu befreien. Doch auch wenn Zielgruppe dieser Projekte Migrant*innen sind soll trotzdem der Austausch zwischen Senior*innen mit und ohne Migrationshintergrund gefördert und Begegnungsorte geschaffen werden, wie z.B. durch Leseabende im Wilhelm-Hansmann-Haus. Frau Çapanoglu sieht zwar Erfolge und findet, dass die Problematik der Einsamkeit im Alter mittlerweile vermehrt bei Entscheidungsträger*innen angekommen ist, aber appelliert an die Stadt, dass mehr in diesem Bereich geschehen muss. Dass weiterhin Mangel herrscht zeigt sich in ihren Projekten konkret daran, dass sich die Suche nach Räumlichkeiten als schwierig gestaltet und die Stadt hierbei helfen könnte. Kritik übt sie jedoch auch an Migrantenselbstorganisationen, deren Angebote sich vermehrt an Jugendliche und weniger an Senior*innen richten.</span></p>
<p style="text-align:justify; text-justify:inter-ideograph"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Anahita Lotfi und Pourya Solizadeh stellten gemeinsam den Sportverein SPARRINGFORYOU und dessen Projekt &#8222;Du bist nicht alleine&#8220; vor. Sport dient dem Verein als Anknüpfungspunkt, um Inklusion, Gemeinschaft und Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt zu fördern. Auf diese Art werden nicht nur Vorurteile abgebaut, sondern auch Möglichkeiten geschaffen, aus einer Einsamkeit auszubrechen. Förderlich hierfür ist, dass der Verein sich nicht als reiner Kampfsportverein versteht, sondern auch weitere Aktivitäten organisiert. Kinoabende, Ausflüge, gemeinsames kochen und backen &#8211; im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft und nicht der Boxring. Einen herkömmlichen Boxring besitzt der Verein ohnehin nicht, denn er ließ sich für das Projekt einen eigenen anfertigen. Dessen hochschiebbare Seile ermöglicht es im Rollstuhl sitzenden Menschen problemlos in den Ring zu steigen und mitzutrainieren. Dass die Angebote des Vereins gut angenommen werden zeigt sich daran, dass regelmäßig über 50 Menschen in der kleinen Turnhalle der Lessinggrundschule trainieren. Zuletzt organisierte der Verein sogar eine inklusive NRW-Meisterschaft mit annähernd 4.000 Besucher*innen. Trotz dieser Erfolge betont Anahita Lotfi, dass sie keine Musterlösung hat, um Einsamkeit zu besiegen, denn das Rausholen aus der Einsamkeit ist ein langwieriger Prozess der viel Zeit benötigt.</span></p>
<p style="text-align:justify; text-justify:inter-ideograph"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Das Mütterzentrum Dortmund, vertreten durch Nicole Siegmann, geht mit dem Projekt &#8222;Eulen und Lerchen&#8220; das Problem der Einsamkeit an. Das Projekt besteht seit dem Beginn der Coronapandemie 2020 und wurde durch zwei Dortmunder Krankenhäuser angestoßen, als es sich für diese schwierig gestaltete, Dienstpläne zu gestalten. Sie gingen auf das Mütterzentrum zu, das nun in diesem Projekt Ehrenamtliche, zumeist Senior*innen, ausbildet, um die Betreuung von Kindern Alleinerziehender zu übernehmen. Auf diese Art erfüllt das Projekt mehrere Funktionen: Eltern wird so die berufliche Teilhabe ermöglicht und die Ehrenamtlichen erfahren Anerkennung und Wertschätzung, so Nicole Siegmann.</span></p>
 <span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Die Gruppen mit ihren Projekten, die Wortbeiträge aus dem Publikum sowie die lebhafte Diskussion zeigten, dass sich die Gesellschaft stärker dem Problem Einsamkeit bewusst wird. Veränderungen wie z.B. die Förderung von Begegnungen in barrierearmen, inklusiven und kultursensiblen Orten mit attraktiven Angeboten muss weiter erfolgen, um Menschen aus ihrer Komfortzone zu holen, statt sie zu vergessen.</span>


<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>---</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>Hintergrund:</i></p>
<p style="margin-bottom:6.0pt; text-align:justify; text-justify: inter-ideograph"><i>Das &#8222;Bürgerforum Nord trifft Süd&#8220; ist eine Veranstaltungsreihe der vom MKJFGFI geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit sowie&nbsp;des Projekts INKLUDO 2.0 (Inklusion von Drittstaatsangehörigen in Dortmund) der Planerladen gGmbH in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft und mit freundlicher Unterstützung von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund. Das Projekt INKLUDO 2.0 wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU kofinanziert.</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Integration</category>
			<category>Planerladen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 May 2025 09:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Appell an neue Bundesregierung: Planerladen fordert  mit 292 Organisationen zusammen eine verantwortungsvolle Migrations- und Asylpolitik</title>
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			<description>Zum heutigen Amtsantritt der neuen Bundesregierung fordert ein breites zivilgesellschaftliches...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#8220;Der Wahlkampf war geprägt von einer aufgeheizten Stimmung, die sich vor allem gegen Geflüchtete und Zugewanderte richtete. Das hat sich auch im Koalitionsvertrag niedergeschlagen&#8221;, heißt es in dem gemeinsamen Appell. Damit muss endlich Schluss sein. Die Ausgrenzung einzelner Gruppen schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und nützt nur den Feinden einer freiheitlichen Demokratie, so die Unterzeichnenden.
&#8220;Zugewanderte und hierher geflüchtete Menschen sind integraler Teil unserer Gesellschaft &#8211; sie gehören zu Deutschland&#8221;, so das Bündnis. Nicht Geflüchtete und Zugewanderte spalteten die Gesellschaft, sondern eine Politik, die sich den strukturellen und sozialen Problemen zu lange nicht konsequent angenommen hat. Das Bündnis kritisiert: &#8220;Für die hohe Belastung von Kommunen und einzelnen Berufsgruppen im Zusammenhang mit Migration werden allein Geflüchtete verantwortlich gemacht, anstatt die tatsächlichen sozialen, politischen und finanziellen Ursachen dieser Belastung anzugehen.&#8220;
Es brauche jetzt vor allem gute Konzepte für eine funktionierende Asyl-, Aufnahme- und Integrationspolitik, die Offenheit und Vielfalt schützt und stärkt. Hierzu zählen
<ul><li>der Schutz individueller Rechte, insbesondere des Rechts auf Asyl, und damit auch ein Absehen von Zurückweisungen an der Grenze,</li><li>der Erhalt legaler Zugangswege, wie Resettlement und Aufnahmeprogrammen und insbesondere des Familiennachzugs,</li><li>Maßnahmen für eine erfolgreiche Integration aller, wie verlässliche und auskömmliche Investitionen in die Integrations- und Aufnahmestrukturen, bspw. die Entfristung des Chancen-Aufenthaltsrechts sowie ein Abbau der Hürden für die Arbeitsaufnahme Geflüchteter.</li></ul>
Der Appell für eine menschenrechtsbasierte und verantwortungsvolle Migrationspolitik wurde vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), von PRO ASYL und vom Paritätischen Gesamtverband initiiert und von insgesamt 293 Organisationen und Verbänden unterzeichnet. ]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 May 2025 16:01:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Appell_an_neue_Bundesregierung_fuer_eine_verantwortungsvolle_Migrationspolitik.pdf" length ="191511" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zur Kick-off-Veranstaltung am 28. Mai</title>
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			<description>Die rassistische Diskursverschiebung stellt uns vor große Herausforderungen &#8211; aber wir können...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei dieser interaktiven Kick-off-veranstaltung bringen wir Menschen zusammen, die gemeinsam aktiv werden wollen. In einem offenen Austausch erkunden wir, welche Ansätze bereits existieren und welche neuen Ideen wir entwickeln können.
Lasst uns gemeinsam über den Tellerrand blicken und neue Erzählungen entwickeln, die für Respekt, gemeinsame Werte und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stehen - denn Veränderung beginnt mit den Geschichten, die wir erzählen!<br /><br /><b>Datum</b>: Mittwoch, 28. Mai 2025<br /><b>Uhrzeit</b>: 17.00 Uhr<br /><b>Ort</b>: Dietrich-Keuning-Haus
Ihr fühlt Euch angesprochen und seid neugierig? Dann könnt Ihr Euch auf unsere Kick-off-Veranstaltung am 28. Mai um 17 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus freuen!
Euch erwarten ein inspirierender Austausch, spannende Impulse und ein kreatives Brainstorming zu neuen Ideen, wie wir gemeinsam den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können. Außerdem stellen wir unsere Projektidee vor und zeigen auf, wie Ihr Euch einbringen könnt. Es gibt leckeres Essen, erfrischende Getränke und tolle Live-Musik für einen entspannten Ausklang.
Im Flyer &#8211; oder gleich hier &#8211; geht&#8217;s zur Anmeldung: <link https://www.multikulti-forum.de/de/veranstaltung/28-05-2025/gemeinsam-gegen-rassismus-neue-perspektiven-neue-narrative>https://www.multikulti-forum.de/de/veranstaltung/28-05-2025/gemeinsam-gegen-rassismus-neue-perspektiven-neue-narrative</link> 
Mehr Informationen zu dem Projekt unter: <link http://www.fairstehen-fairaendern-fairbuenden.de>www.fairstehen-fairaendern-fairbuenden.de</link>
Instagram: @fair.buendnis
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms &#8222;Demokratie leben!&#8220; gefördert. Gemeinsam mit (post-)migrantischen Communities und von Rassismus betroffenen Menschen wollen wir neue Narrative entwickeln &#8211; für mehr Respekt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Planerladens gehört mit zu den Kooperationspartnern des Projektes.
]]></content:encoded>
			<category>Planerladen</category>
			<category>Integration</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 09:15:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Flyer_Projektinfo_Zielgruppe.pdf" length ="644299" type="application/pdf" />
			<enclosure url="https://www.integrationsprojekt.net/uploads/media/Flyer_Kick-Off_28_05_2025_DKH.pdf" length ="655952" type="application/pdf" />
		</item>
		
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