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9. Februar 2015

Mit „JuDo“ Teilhabe fördern, Engagement und Miteinander stärken, Vorurteile abbauen!

Neues Projekt des Planerladen e.V. für Jugendliche aus Bulgarien und Rumänien

Mit dem neu gestarteten Projekt „JuDo“ möchte der Planerladen e.V. Kinder und Jugendliche aus Osteuropa im Alter zwischen 12 - 27 Jahren in der Dortmunder Nordstadt beteiligen, stärken und fördern.


Das Projekt JuDo (Jugendliche in der Dortmunder Nordstadt - Stärkung der Teilhabe von osteuropäischen Neuzuwanderern), das im Dezember 2014 gestartet ist, hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe der jungen Neuzuwanderer zu fördern und sie in ihrem Engagement und Miteinander zu stärken. Gleichzeitig werden gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um vorhandene Vorurteile durch einen besseren Dialog untereinander und mit der Aufnahmegesellschaft abzubauen.


Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für drei Jahre gefördert. Vedat Çalışkan und Ali Şirin sind im Planerladen e.V. für das Projekt verantwortlich. Sie haben bereits in den vergangenen 6 Wochen mit ca. 50 Jugendlichen Kontakt aufgenommen und Einzelgespräche geführt. In aktivierenden Gesprächen wurden diese über das Projekt informiert, nach ihren Ideen und Wünschen befragt, sowie auf Mitmachmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Über die Entwicklung von Personenvertrauen hinaus schaffen gemeinsame Unternehmungen Gelegenheiten zu Austausch und Kennenlernen auch über bestehende Gruppengrenzen hinweg.

In den nächsten drei Jahren werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schrittweise in ihrem Selbstvertrauen dahingehend gestärkt, dass sie selbst aktiv werden und ihre Ideen im Stadtteil einbringen können.