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14. Mai 2012

Zustand der Problemimmobilien in der Dortmunder Nordstadt unverändert schlecht – Instandsetzungsverpflichtung der Eigentümer durchsetzen!

Am 21.05.2012 lädt OB U. Sierau zum "Nordstadt-Dialog"; es soll bilanziert werden, was bisherige Maßnahmen verändert haben, bzw. beraten werden, was zukünftig erforderlich ist. Auch aus diesem Anlass der Versuch des Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V gemeinsam mit dem Planerladen e.V., die aktuelle Situation der Problemimmobilien in der Dortmunder Nordstadt zu bilanzieren.

Eigentümer vernachlässigen Immobilien...

... bis hin zum baulichen Verfall.

Hier eine ehemalige, nun sanierte Problemimmobilie.

Im Herbst vergangenen Jahres berichtete die Dortmunder Tagespresse „Ekelhaus-Liste schrumpft“. Rund 40 Objekte waren Anfang 2010 als „verwahrlost“ identifiziert worden, im Oktober 2011 sprach die Stadt Dortmund von einer nunmehr knapp 50 Objekte umfassenden Liste. Die Tendenz sei hierbei sinkend, auch dank des Einsatzes der „Task Force“ Nordstadt. Der Großteil der Hinweise zu Problemhäusern sei haltlos gewesen, ein Einsatz des Ordnungsamtes oder anderer städtischer Stellen daher selten notwendig. Nur in den wenigsten Fällen habe man Eigentümer zur Behebung von Missständen verpflichten müssen.

„Die Diskussion um die Ekelhäuser und die angeblich durch Neuzuwanderer besetzten Häuser zielt jedoch nur auf die Spitze des Eisbergs. In der Nordstadt gab es in der Vergangenheit und auch aktuell zahlreiche Problemimmobilien. Verantwortlich sind die Eigentümer, die durch mangelnde Investitionen und nicht fachgerechte Verwaltung ihre Häuser heruntergewirtschaftet haben“,  so Rainer Stücker, Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e.V.