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Integrationsprojekt im Wohnbereich

Seit 1997 ist der Dortmunder Planerladen e.V. im Auftrag des Ministeriums für Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Träger eines Integrationsprojektes im Rahmen des Programms "Förderung von Maßnahmen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung sowie zur friedlichen Konfliktregelung in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf".

Innerhalb des Projektes wird die Situation von Migranten auf dem Wohnungsmarkt erfasst und dokumentiert. Zudem werden Maßnahmen gegen Benachteiligungen von Migranten auf dem Wohnungsmarkt entwickelt und erprobt (z.B. Informations- und Beratungsangebote für Mieterhaushalte). Darüber hinaus wird das Thema Diskriminierung im Wohnbereich in lokale, regionale und überregionale politische und fachliche Diskurse eingebracht (z.B. über Stellungnahmen, Fachartikel und Workshops).

Auf dieser Website finden Sie Informationen zu aktuellen Aktionen, thematischen Hintergründen und zur Geschichte des Projektes.

Integrationsagentur - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit im Handlungsfeld Wohnen

Anfang 2009 ist das bisherige „Integrationsprojekt im Wohnbereich“ des Planerladen e.V. als eines der bisherigen fünf Antidiskriminierungsprojekte des Landes in eine gemeinsame Struktur mit den landesweit ca. 120 sozialraumbezogen agierenden Integrationsagenturen eingegliedert worden, um die Antidiskriminierungsarbeit als einen Bestandteil der Integrationsarbeit zu sichern, weiterzuentwickeln und perspektivisch noch stärker in die Fläche zu bringen. Durch diese Umstrukturierung hat der Planerladen e.V. damit den Status einer „Integrationsagentur – Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit“ erhalten. Neben den obligatorischen inhaltlichen Schwerpunkten der Integrationsagenturen („Bürgerschaftliches Engagement von/für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“, „Interkulturelle Öffnung“ und „Sozialraum­orientierte Arbeit“) deckt der Planerladen somit auch das Tätigkeitsfeld der Antidiskriminierungsarbeit ab. Dabei werden folgende Aufgabenfelder bearbeitet, die der Planerladen e.V. durch seine „sozialraumorientierte Arbeit“ bereits in den vergangenen Jahren bedient und in Teilen dafür sogar die Basis gebildet hat:

  • Sensibilisierung und Information der Öffentlichkeit zum Thema "Diskriminierung"
  • Anstoßen von interkulturellen Dialogen
  • Bildungsarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • Antidiskriminierungsarbeit im Rahmen von sozialraumorientierter Arbeit
  • Kooperation in thematisch relevanten Netzwerken vor Ort

Ebenso haben das "Bürgerschaftliche Engagement" und die "Interkulturelle Öffnung" im Zusammenhang mit dem Integrationsprojekt im Wohnbereich bereits eine erkennbare Bedeutung erlangt. Zu den speziellen Servicefunktionen gehören:

  • qualifizierte Antidiskriminierungsberatung
  • überregionale Gremienarbeit, Zusammenarbeit in landes-, bundesweiten und internationalen Netzwerken
  • Entwicklung und Umsetzung von Integrations-/Antidiskriminierungskonzepten in Institutionen, Kommunen, Projekten, Ausbildungsstätten, Verbänden
  • Analyse von Diskriminierung und Entwicklung von Gegenmaßnahmen
  • Entwicklung, Bereitstellung, Vertrieb/Ausleihe von Materialien, Konzepten etc.

Der Planerladen e.V. ist Mitglied im Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd).